Plakettenübergabe im Hohenloher Freilandmuseum für das LEADER-Projekt „Nachhaltige und klimaneutrale Spielbereiche“
Landtagsabgeordnete und Bundestagsabgeordneter besichtigen das LEADER‑Projekt vor Ort
Am 27. Mai 2026 fand im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall‑Wackershofen die Übergabe der LEADER‑Plakette für das Projekt „Errichtung nachhaltige und klimaneutrale Spielbereiche im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Gailenkirchen/Wackershofen“ statt. Das Vorhaben befindet sich derzeit in der Umsetzung und gilt als innovativer Beitrag zur Weiterentwicklung des Museumsstandorts sowie zur Stärkung des ländlichen Raums. Die Übergabe unterstrich die politische und regionale Bedeutung des Projekts, denn Harald Ebner, Mitglied des Deutschen Bundestags, (die GRÜNEN) nahm an dem Termin teil. Ergänzt wurde die Delegation durch zwei Landtagsabgeordnete – Gerd Bayer und Lea Geldner (beide DIE GRÜNEN). Gemeinsam würdigten sie die Bedeutung des Projekts für nachhaltige Bildungs‑ und Freizeitangebote in der Region.
Auf dem Foto der Übergabe sind – von links nach rechts – Gerd Bayer MdL, Lea Geldner MdL, Michael Happe (Museumsleiter), Hermann Limbacher (Vorsitzender Verein Regionalentwicklung Hohenlohe‑Tauber e.V.) und Harald Ebner MdB zu sehen.
Museumsleiter Michael Happe erläuterte vor Ort die Besonderheiten des Projekts, das vollständig auf CO₂‑neutrale, energieunabhängige und handwerklich gefertigte Spielbereiche setzt. Grundlage ist eine künstlerisch‑handwerkliche Planung, die sich eng an den historischen Gebäuden des Museums orientiert und traditionelle Kulturtechniken sichtbar macht. Aus dem Projektdatenblatt heißt es dazu:
„Die Spiel‑Gebäude sollten mit den regional‑typischen Erscheinungsformen der historischen Gebäude korrespondieren und gleichzeitig Kreativbereiche enthalten, in denen inhaltlich an Themen des Freilandmuseums wie historische Handwerke, traditionelle Landwirtschaft und soziale Interaktion angeknüpft werden kann.“
Die neuen Spielbereiche entstehen an zwei Standorten im Museum: im Weinbauerndorf mit drei Spieltürmen, Verbindungsstegen, einem Spielwagen und Sandflächen sowie im Hohenloher Dorf, wo ein Bereich für jüngere Kinder mit Kletter‑, Hangel‑ und Balancierelementen entsteht. Verwendet werden ausschließlich regionale Hölzer wie Lärche, Robinie, Eiche und Edelkastanie. Der Bau erfolgt sichtbar für die Besucherinnen und Besucher – ein lebendiger Beitrag zur Vermittlung historischer Handwerkstechniken.
Die anwesenden Abgeordneten betonten die Vorbildfunktion des Projekts für nachhaltige touristische Infrastruktur und die Bedeutung des Freilandmuseums als kulturellen Ankerpunkt der Region.
