Climate Hub – Erde, Wasser, Ernährung

Ein gebietsübergreifendes Projekt in den LAGen Limesregion Hohenlohe-Heilbronn und Hohenlohe-Tauber

Hintergrund

Die Kulturstiftung Hohenlohe, bekannt für den „Hohenloher Kultursommer“ mit rund 60 Konzerten jährlich, engagiert sich seit 1993 für Kunst und Kultur in der Region. Neben musikalischen Highlights setzt die Stiftung zunehmend gesellschaftlich relevante Themen in Szene. Eines der drängendsten Themen unserer Zeit: der Klimawandel.
Mit dem Projekt Climate Hub – Erde, Wasser, Ernährung möchten wir Kunst und Kultur als Katalysator nutzen, um neue Zugänge zu schaffen und einen lösungsorientierten Dialog zu fördern.
Was ist der Climate Hub?
Der Climate Hub ist ein 2023 gegründetes Netzwerk aus Menschen der Region, die sich kreativ, künstlerisch und praktisch mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Ziel ist es, durch Veranstaltungen das Thema Klimaschutz und nachhaltige Lebensweise in die Öffentlichkeit zu tragen und gemeinsam konstruktive Lösungen zu diskutieren.

Das Projekt

2024 startete der Climate Hub mit zwei eintägigen Veranstaltungen in Mulfingen und Pfedelbach. Unter dem Motto „Erde, Wasser, Ernährung“ erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm:

Kulturelle Einlagen & Installationen

PendelMarionetten: Szenen aus „Ein paar Grad Plus – die Klimakonferenz“
Kunstinstallation & Kinderworkshop: Fotogramme nach historischem, umweltfreundlichem Verfahren
Essbare Blüten: Präsentation regionaler Anbauprojekte
Konzert mit Liedern und Texten rund um das Thema Erde
Workshop mit dem Hohenloher Freilandmuseum: traditionelles Handwerk erleben
Kunstinstallation zum Thema Erdverschmutzung
Erstellung einer Marionette als Projekt-Maskottchen

Warum dieses Projekt?

Der Klimawandel ist längst Realität – auch in Hohenlohe. Überschwemmungen, Dürre und Rekordtemperaturen zeigen: Wir müssen handeln. Kunst und Kultur können Menschen emotional erreichen, ohne zu verurteilen, und so den Boden für einen konstruktiven Diskurs bereiten.

Ziele

Sensibilisierung für ökologische Themen
Förderung von Vernetzung und Kooperation in der Region
Anstoß für weitere nachhaltige Projekte

Besonderheiten des Projekts

Bottom-Up-Ansatz: Inhalte entstehen aus dem offenen Climate Hub Netzwerk
Regionale Vernetzung: Kulturschaffende, Vereine und Institutionen arbeiten zusammen
Multiplikatorenfunktion: Übertragbares Format für andere Regionen
Kostenfreies Angebot für alle